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Past and Present
Positionen japanischer Fotografie

21. März 2021 11. Juli 2021

Rundgang durch die Ausstellung mit Direktorin Bettina Ruhrberg

Video: Stefan Sobotta

Bis auf ein paar große Namen wie Noboyushi Araki und Hiroshi Sugimoto ist die Japanische Fotografie hierzulande wenig bekannt. Beide Künstler stehen wie keine anderen für das, was wir mit japanischer Kultur und Lebensweise verbinden: Sinnlichkeit und Stille, Genuss und Askese, Überfülle und Leere, Geschäftigkeit und Zeitlosigkeit. Doch inwieweit entsprechen diese Vorstellungen von Japan westlichen Klischees? Welche Themen greifen zeitgenös-sische Fotografinnen und Fotografen auf?

Anlässlich des 160-jährigen Bestehens der deutsch-japanischen Freundschaft geht die Ausstellung diesen Fragen mit über 80 Werken nach. Sie beginnt Ende der 1960er Jahre, als eine Gruppe junger Fotografen sich gegen Krieg, Kommerz und Kapitalismus wendete und eine ganz neue Ästhetik in die Fotografie einführte. Neben Werken von Araki und Sugimoto sind des Weiteren Landschaftsbilder zu sehen. Insbesondere in den Arbeiten junger Fotografinnen spiegelt sich die moderne Realität Japans — von Fantasy Welten bis zu Fukushima.

Beteiligte Künstler: Nobuyoshi Araki, Leiko Ikemura, Rinko Kawauchi, Daido Moriyama, Asako Narahashi, Mika Ninagawa, Tokihiro Satō, Lieko Shiga, Hiroshi Sugimoto, Yutaka Takanashi, Shomei Tomatsu und Miwa Yanagi


Werke


Gefördert durch Taniobis GmbH.

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Veranstaltung 160 Jahre Freundschaft Japan-Deutschland