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| Andreas Gursky | ||||
| Preisträger
des Goslarer
Kaiserringes 2008 The Goslar Kaiserring 2008 goes to Andreas Gursky |
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| Pressemitteilung
Pressrelease Der Goslarer Kaiserring 2008 geht an Andreas Gursky GOSLAR. Dem Künstler Andreas Gursky wird der Kaiserring der Stadt Goslar für das Jahr 2008 verliehen. Das gab Goslars Oberbürgermeister Henning Binnewies am Freitagabend beim traditionellen Neujahrsempfang in der Goslarer Kaiserpfalz bekannt. Er wird den Kaiserring in einer Sondersitzung des Goslarer Rates am 11. Oktober in Empfang nehmen. Andreas Gursky wurde 1955 in Leipzig geboren. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf. Andreas Gursky - 1955 born in Leipzig Lives and works in Düsseldorf. 1978-1981 Folkwangschule (GHS), Essen, Germany 1981-1987
Kunstakademie, Düsseldorf, Germany 1985 Studied
with Bernd Becher (Meisterschüler master class) |
![]() Photo © Tom Lemke Das Photo darf nicht beschnitten, veröffentlicht, geändert, mit Text überschrieben oder manipuliert werden. Andreas Gursky Links: Galerie Monika Sprüth Philomene Magers Stadt Goslar Kaiserring Presse-Info Edition Das Mönchehaus Museum ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Websites |
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| Andreas
Gursky Preisträger des Goslarer Kaiserringes 2008 Die Bilder von der Welt(gesellschaft), die Andreas Gursky in den letzten fünfzehn Jahren geschaffen hat, zeigen Chaos und Gestaltung, Formlosigkeit und Form, Ausschnitthaftigkeit und Monumentalität zugleich. Sie sprengen die verengte Perspektive des individuellen Betrachters; sie sind, um Spiegel und Korrektiv gesellschaftlicher Wirklichkeit zu sein, mehr als blosse Abbilder. Wie in der Anamorphose oder einer Verzerrung gerät mehr in den Blick, als man üblicherweise aufzunehmen in der Lage ist. Es sind Fiktionen auf der Grundlage von Fakten. Überwältigt durch die Ausstrahlung der Fotografien verstärkt durch die extrem großen Formate, die Perfektion, die Brillianz und teils auch durch die pathetisch aufgeladene Anordnung als Diptychen - werden beim Betrachter vertraute innere Bilder aufgerufen. Diese beruhen, wenn nicht auf unmittelbar eigener Erfahrung, auf medialer Vermittlung. Gurskys Werke interpretieren kollektiv geprägte innere Bilde r einer Weltgemeinschaft, die über gleiche Erfahrungen und damit verbundene Assoziationen verfügt. (Thomas Weski) Andreas Gursky geht nicht subtraktiv vor wie bei der analogen Fotografie, bei der ein Ausschnitt festgelegt wird, sondern additiv: Einzelne Elemente werden in der digitalen Postproduktion zu einem neuen Bild zusammengefügt. Die Prägung durch den konzeptuellen Ansatz seiner Lehrer, den Kaiserringpreisträgern Bernd und Hilla Becher, ist unverkennbar: Die Bündelung von Einzelaufnahmen zu Typologien und Formenkatalogen, die den Blick des Betrachters auf die Strukturen lenken, beruht auch auf dem Grundprinzip der Montage. Doch während die Bechers noch ganz der dokumentarischen analogen Fotografie verhaftet sind, kombiniert Gursky deren verbindliche Qualitäten mit der Freiheit der digitalen Fotografie. Marion Ackermann, Direktorin Kunstmuseum Stuttgart Kaiserring-Jury |
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Andreas
GurskyKathedrale I 2007, C-Print 237 x 333 cm gerahmt Andreas
GurskyKamiokande 2007, C-Print 222 x 357 cm gerahmt
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