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VEREIN ZUR FÖRDERUNG MODERNER KUNST e.V. GOSLAR (VFK)
gegründet 14. 09. 1974
ca. 2000 Mitglieder


Mönchehaus Museum Goslar, Vernissage "Goethe abwärts", Foto: B. Heinze

Auch wohlwollende Mitbürger machen skeptische Gesichter, als 1974 ein paar Gleichgesinnte
um den Goslarer IndustriellenPeter Schenning einen Verein gründeten, der in der mittelalterlichen
Stadt den Weg für die moderne Kunst ebnen sollte.

Doch schon mit der Stiftung des Goslarer Kunstpreises und seiner Verleihung an Henry Moore
wurde der hoheQualitätsanspruch deutlich. Heute gilt der "Kaiserring" als einer der
begehrtesten Kunstpreise der Welt.

Der nächste Schritt war die Gründung des Mönchehaus Museumsfür moderne Kunst, das der
Verein seit 1978 in künstlerischer und administrativer Verantwortung führt.

Ein hochklassiges Ausstellungsprogramm, Musikabende und Jazzmatineen, Lesungen,
Kleinkunst- Veranstaltungen und Diskussionsforen machen es zu einem Anziehungspunkt
fürjährlich über 20.000 Besucher von nah und fern.


Dass die zeitgenössische Kunst in Goslar einen festen Platz hat, wird buchstäblich auf Schritt und
Tritt offenbar: Es dürfte nicht viele mittelalterliche Städte geben, in denen so viele moderne
Kunstwerke einen reizvollen Kontrast zum historischen Ambiente bilden.


Und nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch in öffentlichen Räumen sorgt der VFK für die
Präsenz moderner Artefakte - im Theaterfoyer, in Schalterhallen oder Hotels. -


Seit 1984 fördert der Verein mit dem jährlichen Kaiserring-Stipendium junge Künstler und
Künstlerinnen, die vom VFK Vorstand ausgewählt werden. Die damit verbundene öffentliche
Anerkennung war schon für einige von ihnen ein erster Schritt zum Erfolg.


In diesen Kontext gehört auch das Bemühen, die Jugend mit den Denk- und Sichtweisen moderner
Kunst zu konfrontieren. Ganze Schulklassen beteiligen sich an Diskussionen mit den Goslarer
Kunstpreisträgern oder interaktiven Ausstellungen.


Mit 2000 Mitgliedern ist aus dem VFK einer der größten Kunstvereine in Deutschland geworden.
Sein Motto hat Victor Vasarely formuliert:


Kunst ist für alle da!

© 2010 mönchehaus museum goslar