Triduum
2006 - Installation Prof. Gerd Winners
Zum
25-jährigen Bestehen des Hospizvereins hatten der Vereinsvorstand,
der international
renommierte Künstler Prof. Gerd Winner und das Mönchehaus Museum
für moderne Kunst zu
einer Ausstellungseröffnung eingeladen. Unter dem Titel Triduum
2006 hat Winner eine
beeindruckende, theologisch sehr durchdachte Installation zu Leben und
Tod geschaffen.
Zwölf Bildtafeln
Winner,
der zeitgleich im Auto-Forum in Berlin seine Urbane Strukturen Berlin-New
York
ausstellt, führte selbst in seine Installation ein - sie vereint
eine Vielzahl an Querbezügen
und ist nur in kontemplativer Betrachtung erfahrbar.
Die
Besucher werden daher im Weißen Raum von zwölf Bildtafeln an
der gegenüberliegenden
Wand empfangen, jede eine farbenreiche Deklination des Kreuzmotivs.
In der Farbwahl hat
Winner das Schwarz als Farbe des Todes vermieden, was so scheint, ist
tiefes Blau. Die Tafeln
bieten den direkten Bezug zu den zwölf Aposteln Jesu - auch der Installationstitel
Triduum
(die Zeit von Karfreitag bis Ostersonntag) weist auf die Passion Jesu.
An den Querwänden
finden sich zwei Objekte: Eines eine Kreuzigungsszene, das andere bietet
den aus einer
Metallplatte herausgeschnittenen Umriss Jesu - die Anwesenheit des
Abwesenden, so Winner.
Ein Tisch mit zwei Kerzen und der Immendorff-Bibel, aufgeschlagen beim
Buch Hiob, rundet die
Ruhe ausstrahlende Installation ab. Die Objekte regen zum Nachdenken an
über Winners
künstlerisch-theologische Welt.
(...)
Carsten Jelinski
Artikel - Lyrik und Prosa zu Leben und Tod,
Goslarschen Zeitung - 13. 09. 2006.

Eröffnung
Triduum
2006 im Mönchehaus Museum
Lesung mit Jörg-Peter
Nebelung und Ulrich Wiesjahn
Inge
Langner I Gerd
Winner I Dr. Zilch
MÖNCHEHAUS
MUSEUM FÜR MODERNE KUNST |