Robert Schad, 1953 geboren
in Ravensburg
lebt und arbeitet in Larians, Frankreich
Fotograf: Marc Paygnard, © Robert Schad
Courtesy: Fa. Hackenschuh
ROBERT
SCHAD
DER
LINIE LANG
13. 02.
25. 04. 2010 im Mönchehaus Museum Goslar
Es
gibt kaum einen Stoff, der in der Moderne nicht zum Material der Bildhauerkunst
geworden wäre, von Filz und Fett im Werk von Joseph Beuys bis hin zum Wasserdampf
im Werk von Robert Morris. Vor diesem Hintergrund erstaunt es nicht, dass sich
der
ausschließlich mit Stahl arbeitende Bildhauer Robert Schad als den
letzten Dinosaurier
der Szene bezeichnet. Der 1953 im baden-württembergischen Ravensburg geborene
Künstler lebt und arbeitet heute im französischen Larians. Er verwendet
für seine
Skulpturen ausschließlich massiven Vierkantstahl, wie er auch in der Architektur
gebraucht
wird. Das von ihm in seiner Kunst genutzte Maß von 4,5 x 4,5 Zentimeter
Breite ergibt sich
aus dem Vermögen seiner Hand, solche Stahlstücke gerade noch zu umfassen.
Der
normierte Stahl, den er im Unterschied zu anderen Stahlbildhauern wie Richard
Serra oder
Bernar Venet wählt, schafft seinem Werk sowohl eine wieder erkennbare Signatur
wie
einen ebenso vertrauten, stets neu zu überwindenden Widerstand.
Dem schweren und starren Material
verleiht Robert Schad eine außergewöhnliche
Leichtigkeit. Man hat den Eindruck, als zeichne der Künstler mit Stahl im
Raum. Seine
linearen Werke werden von einer expressiven Gestik und dynamischen Choreografie
bestimmt, die den Vierkantstahl im Raum tanzen lassen. Bringt er in seinen abstrakten
Skulpturen elementare Gegensätze in eine schwebende und zugleich dramatische
Balance, geht es ihm dabei so konkret wie gleichnishaft um die Versöhnung
von
Widersprüchen. Meine Arbeit steht im Spannungsfeld zwischen Bewegung
und Starre,
optischer Leichtigkeit und physischer Schwere, Wachstum und Konstruktion. In der
Überbrückung dieser scheinbar unüberwindbaren Gegensätze entstehen
in den Raum
geschriebene Wesensbilder physischer und psychischer Befindlichkeit, die im Dialog
mit
Natur- und Architektur Brücken schlagen, trotz stählerner Starre Zeit
vermitteln Zeit, ohne
die Bewegung und Veränderung undenkbar ist. (Schad, 2008).
Die Darstellung von Zeit im
Raum und die Harmonisierung von Gegensätzen im Werk von
Robert Schad lassen sich bei seiner Übersichtsausstellung im Goslarer Mönchehaus
Museum in vorzüglicher Weise studieren. Bei der Eigenart seiner Skulpturen
versteht es
sich fast schon von selbst, dass der Künstler nicht nur ein exzellenter Bildhauer,
sondern
ebenfalls ein eminenter Zeichner ist. Auch das macht die Ausstellung in eindrucksvoller
Weise sichtbar. Die Schau ist Teil einer Ausstellungstournee, die sein Werk in
drei
europäischen Ländern zeigt. Schad, der von 1974-80 an der Akademie der
Bildenden
Künste in Karlsruhe studierte, erhielt zahlreiche Stipendien und Preise,
darunter 1984 das
Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg und 1988 das Stipendium der
Cité
Internationale des Arts in Paris. Als Zeichner wurde er u. a. 1986 in Spanien
mit dem
angesehenen Joan Miró Preis geehrt und als Bildhauer 1989/90 in Obidos,
Portugal, mit
dem renommierten Biennale-Preis für Bildhauerei.
Ausstellung und Katalog entstanden
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Appenzell, dem
Egon Schiele Art Center Ceský Krumlov, dem Kunstverein Reutlingen und der
Städtischen
Galerie Offenburg. Unterstützt wurde das Projekt von der artmark Galerie
(Wien), der
Galerie Klaus Gerrit Friese (Stuttgart), der Galerie Georg Nothelfer (Berlin)
und der Galerie
Ralph Seippel (Köln).
Michael Stoeber
Zur Ausstellung erscheinen
zwei VFK-Jahresgaben.
Der Katalog
ist im Kerber-Verlag erschienen.
Pressetext
Einladung
Eröffnung
Sa. 13. 02. um 18 Uhr
Der Künstler ist anwesend
Einführung von Prof. Dr. Manfred Schneckenburger, Köln
Rahmenprogramm
zur Ausstellung
Öffentliche Einweihung der Goslar-Skulptur des Jahres 2010
Stahlskulptur TAUK in der Klubgartenstrasse in Goslar
und Einweihung zweier Schad-Skulpturen
im Mönchehaus

Einweihung der Goslar-Skulptur des
Jahres 2010, Stahlskulptur TAUK von Robert Schad
Begrüßung: Bürgermeisterin Gudrun Pfeiffer

Einweihung der Goslar-Skulptur des
Jahres 2010, Stahlskulptur TAUK von Robert Schad
Grußwort von Robert Schad

Einweihung der Goslar-Skulptur des
Jahres 2010, Stahlskulptur TAUK von Robert Schad
Robert Schad, Gudrun Pfeiffer und Bettina Ruhrberg

Goslar-Skulptur des Jahres 2010,
Stahlskulptur TAUK von Robert Schad
Goslar, Klubgartenstraße

Goslar-Skulptur des Jahres 2010,
Stahlskulptur TAUK von Robert Schad
Goslar, Klubgartenstraße

Einweihung zweier Schad-Skulpturen
im Mönchehaus
Musik von Powerbrass Sudmerberg, Foto: G. Kortlüke

Einweihung zweier Schad-Skulpturen
im Mönchehaus
Musik von Powerbrass Sudmerberg, Foto: G. Kortlüke

Einweihung zweier Schad-Skulpturen
im Mönchehaus
Musik von Powerbrass Sudmerberg, Foto: G. Kortlüke
TanzperformanceTheater
Fine Kwiatkowski und Willehad Grafenhorst, Berlin
Sonntag, 21. 03. um 11 Uhr im Mönchehaus
Museum 

TanzperformanceTheater Fine Kwiatkowski
und Willehad Grafenhorst, Berlin
ROBERT SCHAD Skulptur

TanzperformanceTheater Fine Kwiatkowski
und Willehad Grafenhorst, Berlin
ROBERT SCHAD Skulptur
TanzperformanceTheater
Fine Kwiatkowski und Willehad Grafenhorst, Berlin
im Mönchehaus
Museum Goslar, Fotos: S. Engel

TanzperformanceTheater Fine Kwiatkowski
und Willehad Grafenhorst, Berlin
im Mönchehaus Museum Goslar; Ausstellung ROBERT SCHAD

TanzperformanceTheater Fine Kwiatkowski
und Willehad Grafenhorst, Berlin
im Mönchehaus Museum Goslar; Ausstellung ROBERT SCHAD

TanzperformanceTheater Fine Kwiatkowski
und Willehad Grafenhorst, Berlin
im Mönchehaus Museum Goslar; Ausstellung ROBERT SCHAD

TanzperformanceTheater Fine Kwiatkowski
und Willehad Grafenhorst, Berlin
im Mönchehaus Museum Goslar; Ausstellung ROBERT SCHAD

TanzperformanceTheater Fine Kwiatkowski
und Willehad Grafenhorst, Berlin
im Mönchehaus Museum Goslar; Ausstellung ROBERT SCHAD

TanzperformanceTheater Fine Kwiatkowski
und Willehad Grafenhorst, Berlin
im Mönchehaus Museum Goslar; Ausstellung ROBERT SCHAD

TanzperformanceTheater Fine Kwiatkowski
und Willehad Grafenhorst, Berlin
im Mönchehaus Museum Goslar; Ausstellung ROBERT SCHAD

TanzperformanceTheater Fine Kwiatkowski
und Willehad Grafenhorst, Berlin
im Mönchehaus Museum Goslar; Ausstellung ROBERT SCHAD
Dank an die Künstler von
Robert Schad

TanzperformanceTheater Fine Kwiatkowski
und Willehad Grafenhorst, Berlin
im Mönchehaus Museum Goslar; Ausstellung ROBERT SCHAD
Dank an die Künstler von
Bettina Ruhrberg
Finissage
und Künstlergespräch
Robert Schad, Dr. Bettina Ruhrberg und Michael Stoeber
Sonntag, 25. 04. 2010,
Fotos:
S. Engel

Künstlergespräch und Power-Point-Präsentation
im Mönchehaus Museum Goslar
Ausstellung: ROBERT SCHAD

Künstlergespräch und Power-Point-Präsentation
im Mönchehaus Museum Goslar
Ausstellung: ROBERT SCHAD

Künstlergespräch und Power-Point-Präsentation
im Mönchehaus Museum Goslar
Ausstellung: ROBERT SCHAD

Künstlergespräch und Power-Point-Präsentation
im Mönchehaus Museum Goslar
Ausstellung: ROBERT SCHAD

Künstlergespräch und Power-Point-Präsentation
im Mönchehaus Museum Goslar
Ausstellung: ROBERT SCHAD

ROBERT SCHAD,
Installationsansicht , Ausstellung - Der Linie Lang
Mönchehaus Museum Goslar 2010, Foto: B. Heinze

ROBERT
SCHAD,
Installationsansicht , Ausstellung
- Der Linie Lang
Mönchehaus Museum Goslar 2010,
Foto: B. Heinze

ROBERT
SCHAD, Installationsansicht
, Ausstellung
- Der Linie Lang
Mönchehaus
Museum Goslar 2010, Foto: B. Heinze

ROBERT
SCHAD, Installationsansicht
, Ausstellung
- Der Linie Lang
Mönchehaus
Museum Goslar 2010, Foto: B. Heinze
Ausstellungseröffnung

ROBERT
SCHAD, Der
Linie Lang,
Mönchehaus Museum Goslar 2010
Foto: Olaf Bergmann

ROBERT
SCHAD, Der
Linie Lang,
Mönchehaus Museum Goslar 2010
Einführung: Prof. Dr. Manfred Schneckenburger, Köln, Foto:
Olaf Bergmann

ROBERT
SCHAD,
Der
Linie Lang,
Mönchehaus Museum Goslar 2010
Bergrüßung:
Dr. Bettina Ruhrberg (Direktorin-Mönchehaus), Foto: Engel

ROBERT
SCHAD,
Der
Linie Lang,
Mönchehaus Museum Goslar 2010
Foto: Olaf Bergmann

ROBERT
SCHAD, Der
Linie Lang,
Mönchehaus Museum Goslar 2010
Foto: Olaf Bergmann
Für
die Zusammenarbeit danken wir
Stiftung
Appenzell
Egon
Schiele Art Center Ceský Krumlov
Kunstverein
Reutlingen
Städtischen
Galerie Offenburg
Mit
freundlicher Unterstützung
artmark
Galerie (Wien)
Galerie
Klaus Gerrit Friese (Stuttgart)
Galerie
Georg Nothelfer (Berlin)
Galerie
Ralph Seippel (Köln)
Links
TanzperformanceTheater
Fine Kwiatkowski, Berlin
Gefördert
aus Mitteln
des Landes Niedersachsen

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Abb.: © 2010
VG Bild-Kunst Bonn, Robert Schad; Courtesy: Fa. Hackenschuh
©
2010 Mönchehaus Museum
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