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"Der Sammler Harald Falckenberg sucht die Kunst da auf, wo sie schwierig ist, wo sie unverdaulich erscheint, wo sie unbequeme, schmerzliche Fragen nach der condition humaine dieser Epoche stellt." generation vor, die nicht mehr daran glaubt, die Welt mit den Mitteln der Kunst verändern zu können. Stattdessen reagiert sie mit Distanz, Spott, Nonchalance und Anarchie auf die ideologischen Auseinandersetzungen der Avantgarde. Illusionslos konstatieren die Ende der 50er Jahre geborenen Künstler sowie die darauffolgende Generation, dass die Probleme in einer globalisierten Welt weder durch Aufklärung noch durch die Integration von Kunst und Leben zu bewältigen sind: Die Event- und Spaßkultur hat das Regime übernommen. Mit Witz und Ironie konterkarrieren sie jegliche Idealisierung, Romantisierung oder Systematisierung. Sie erheben Dilettantismus, Stilpluralismus und Eklektizismus zum künstler- rischen Prinzip und verweigern sich Kategorien wie ‚Können’, Geschmack und Ernsthaftigkeit. Trivial- und Subkultur sind für sie ebenso relevant wie prominente Beispiele aus der Kunstgeschichte. Diese Absage an ein indealistisches Kunstverständnis spiegelt der Titel „Goethe abwärts“. Albert Oehlen und Werner Büttner, ferner Thomas Grünfeld, Georg Herold, Thomas Hirschhorn und Sigmar Polke, ebenso wie amerikanische Künstler Paul McCarthy, Mike Kelly, Raymond Pettibon und Richard Prince. Die jüngere Generation ist u.a. durch Franz Ackermann, John Bock, Mark Dion, Jonathan Meese, Daniel Richter und Andreas Slominski vertreten. |
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