2018

Wolfgang Tillmans

Der 1968 in Remscheid geborene, in Berlin und London lebende Künstler hat bisher bereits ein dichtes, vielschichtiges Lebenswerk geschaffen, das international intensiv rezipiert worden ist. Angetrieben wurde er dabei von den großen Fragen: nach der Wahrheit (auch nach der des Bildes), nach Erkenntnisgewinn, nach der Wahrnehmung der Gestirne, nach der Dokumentation der Fülle und Flüchtigkeit des unmittelbaren Lebens, nach Schönheit, nach Freundschaft, nach Freiheit.

Das zentrale künstlerische Medium ist für ihn die Fotografie. Deren Bedingungen hat er analytisch untersucht und deren Möglichkeiten ausgeschöpft bis hin zu den Fotogrammen der „Freischwimmer“-Serie, bei denen er ohne Einbezug der Kamera selbst mit der Emulsion malt. Die Kamera war ihm daneben auf seinen zahlreichen Reisen Instrument, um die Vielfalt der Erscheinungen unserer globalisierten Welt wie auch die Einzigartigkeit der Orte festzuhalten.

Auszug aus der Jurybegründung


The artist, who was born in Remscheid in 1968 and now divides his time between Berlin and London, has created a densely packed and many-layered life’s work that is highly regarded internationally. He has been driven by the great questions: of truth (including pictorial truth), of of expansion of knowledge, of the perception of the stars, of the documentation of the abundance and transitoriness of immediate life, of beauty, of friendship, of freedom.

His central artistic medium is photography. He has analytically investigated its conditions and exploited its possibilities all the way to abstract works such as the ‘Freischwimmer’ series, which created without using the camera. On his numerous journeys the artist uses the camera as an instrument to capture the diversity of phenomena in our globalized world as well as the uniqueness of places.

Extract from the jury statement


Werke / Works

Courtesy Galerie Buchholz, Berlin/Cologne