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Ausstellung, 06. August — 18. September 2016 

Sascha Weidner – “Bleiben ist nirgends”

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Ausstellungsansichten

Fotos: Sasche Engel


Finissage

mit Vorstellung der neuen Monographie des Künstlers, die Anfang September im Hatje Cantz Verlag erscheint. Die Publizistin Nadine Barth wird das Buch präsentieren.
Sonntag, 18.09.2016 um 11.30 Uhr


Werke


„Ich bin getrieben, ständig auf der Suche, ein romantisch bewegter Reisender“
Sascha Weidner

Suche war für den 2015 im Alter von nur 40 Jahren verstorbenen Sascha Weidner (1974–2015) Selbstsuche, die sich im Studium anderer Menschen, Länder, Sitten wie seiner selbst vollzog.

Den in Japan entstandenen Fotoserien „Hanami“ (jap. Blüten betrachten, 2013) und „Aokigahara“ (jap. Selbstmörderwald, 2014) sind Werden und Vergehen gleichermaßen eingeschrieben. „Hanami“ huldigt der japanischen Tradition, in jedem Frühjahr mit sogenannten „Kirschblütenfesten“ die Schönheit der in Blüte stehenden Obstbäume zu feiern. Mit „Aokigahara“ dagegen ist der Künstler dem Tod auf der Spur und dennoch schenkt uns Weidner nächtliche Gemälde von großer Schönheit – nur gelegentlich erleuchtet vom Schein des Mondes oder einer künstlichen Lichtquelle, schimmert auf seinen Aufnahmen der Wald wie ein Tatort.

Sascha Weidner hatte den Blick für magische Momente, er wusste das Poetisch-Flüchtige auf Papier zu bannen. Das Beiläufige erfährt besondere Bedeutung und die scheinbare Leichtigkeit der Bilder eine melancholische Tiefe, Verletzlichkeit und Intimität.


Die Ausstellung wird gefördert aus Mitteln des

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