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Museum, Ausstellung, 24. Juni — 16. September 2018 

Christo und Jeanne-Claude und Wolfgang Volz

Christos „Package on a Hunt“, 1988
In diesem Jahr feiert das Mönchehaus Museum sein 40jähriges Bestehen.
Zu diesem Anlass ist die Rückführung des Werks „Package on a Hunt“ (1988) von Christo aus dem Goslarer Museum- und Besucherbergwerk Rammelsberg in das Mönchehaus Museum geplant. Die Arbeit steht dort seit 17 Jahren als Leihgabe. Ursprünglich hatte sie Christo für das Mönchehaus ein Jahr nach der Verleihung des Kaiserrings 1987 realisiert.


Ausstellung „Christo und Fotografien von Wolfgang Volz“
Begleitend zur Rückführung des Kunstwerks zeigt das Mönchehaus Museum eine Ausstellung mit großformatigen Zeichnungen von Christo zu fast allen seinen Projekten – von der „Packed Coast“ (1969) über das spektakuläre Reichstagsprojekt in Berlin (1995) oder die „Floating Piers“ am Lago Iseo (2016) bis zu „Mastaba“ in Abu Dhabi, dessen Realisierung noch in Planung ist.
Wolfgang Volz hat alle Projekte des Künstlers nicht nur von Anfang an dokumentiert, sondern auch in eigenständigen künstlerischen Fotografien interpretiert. Auch hier ist ein Querschnitt aus dem Gesamtœuvre zu sehen.

Vom 19. Juni bis 09. September ist in der Londoner Serpentine Gallery eine große Überblicksausstellung über das Werk von Christo & Jeanne-Claude zu sehen.


Christo und Jeanne-Claude, die seit 1994 als Künstlerpaar auftraten, ist es wie nur wenigen zeitgenössischen Künstlern gelungen, die engen Grenzen des Kunstbetriebs zu durchbrechen und eine breite Öffentlichkeit, quer durch alle sozialen Schichten, für seine spektakulären Großprojekte zu interessieren. Niemand steht den temporären Verhüllungsaktionen an Gebäuden – die Verhüllung des Reichstages 1995 hat sogar einer Bundestagsdebatte bedurft – oder den Großprojekten in Landschaftsräumen gleichgültig gegenüber. In ihrer Vermischung von aufklärerischem Abenteuer und schierer Schönheit faszinieren sie Millionen. Christos letztes Projekt, die „Floating Piers“ auf dem Lago Iseo in Italien, besuchten 1,5 Millionen Menschen.